Pushkar – Jaipur

160km, 3h, auf autobahnähnlicher Strasse mit dem Unterschied das ab und zu mal eine Kuh, oder ein Geisterfahrer, oder beides zusammen entgegenkommt. Jaipur (3 Mio. Einw.), die Hauptstadt von Rajasthan, empfängt uns nicht grad als Schönheit. Haben uns am Nachmittag einen einheimischen TukTuk-Fahrer geschnappt und der führte uns zum Affentempel hoch über die Stadt. Unser Hotel liegt etwas ausserhalb des Zentrums und macht auf hochwertigen Schuppen und wirkt dabei steril unterkühlt. Morgen wird ein intensives Stadtsightseeing unternommen…

Pushkar

Heute einen gemütlichen Tag in Pushkar genossen. Nach dem Frühstück zum See und dort, vom Café aus, dem Waschritual der Hindus zugeschaut. Wir wissen jetzt wie die traditionelle Beinbekleidung der Männer gewickelt wird… Am Abend ging es dann zum Sarwaswati-Tempel, ein Pilgerort für die Hindus. Dieser liegt auf einem Hügel, von wo aus man eine schöne Sicht hat und den Sonnenuntergang beobachten kann. Die Sicht war dann auch wirklich schön. Allerdings die ganzen Gebäude marode oder nicht fertig gestellt und überall Müll. Da kann man sich schönere Orte für einen Sonnenuntergang vorstellen… Danach im empfohlenen Roof Top Restaurant mit toller Sicht auf die Bauruine nebenan gelandet. Auf ein Essen verzichtet, stattdessen mit dem „Ganster“-Tuk Tuk zu einer echten Empfehlung gefahren. Gutes Essen und Bier bekommen.

Bundi – Pushkar

180km, 4h, am Morgen hiess es noch schnell Abschied nehmen vom freundlichen Gastgeberpaar in Bundi und dann auf direktem Weg nach Pushkar (25’000 Einw.). Die Kleinstadt ist bekannt für den alljährlichen, zweiwöchigen Kamelmarkt, wo extra eine Zeltstadt mit 10’000 Feldbetten aufgestellt wird. Leider haben wir diesen um 1 Woche verpasst, aber die Spuren sind noch überall sichtbar (fliegende Händler, Karussells im Abbau, grosse Müllhalde). Der, auch bei selbsternannten Aussteigertypen, beliebte Ort ist offiziell alkoholfrei und es gibt nur vegetarische Speisen – ersteres wird aber fantasievoll umgangen. Der grosse, künstliche See im Ortskern wurde erst kürzlich renoviert und dient den hier anwesenden Hindugläubigen als spirituelle Waschgelegenheit – fotografieren verständlicherweise verboten.