Porthcurno – Land’s End – St. Just

Nachdem der gestrige Abend noch in einer gemütlichen Whiskytastingrunde mit zwei Engländern geendet hat, war heute der Start etwas verhaltener. Die Orientierung ließ dann auch gewaltig zu wünschen übrig – man(n) sollte meinen bei einem Küstenweg ist das einfach – aber weit gefehlt! Beim Start in Porthcurno wollten wir den Weg etwas abkürzen und bogen in einen kleinen Kiesweg ein. Das ganze ging dann ziemlich schief und wir irrten im Nebel auf verschiedensten Ackerfeldern rum, GPS nicht nutzbar (kein Empfang)! Schließlich landeten wir auf einem Hof, immer in Angst, ob nächstens ein Hofhund um die Ecke kommt, da halfen uns glücklicherweise zwei Einheimische weiter. Wieder auf dem Weg folgten wir dann strickte den Wegmarkierungen. Da es heute sehr windig war und teilweise nieselte, dachten wir an einer sehr ausgesetzten Stelle, dass wir doch besser den Weg über den Hügel nehmen, anstelle ausgesetzt an den Klippen. Leider verliefen wir uns wieder, landeten auf Feldern, Hof (mit Hunden!) und nach ca. 1h freuten wir uns schon, dass wir wieder am Meer waren. Doch da sagt Mario: „Waren wir hier nicht schon mal?!“ Ohje, wieder gleiche Stelle (im Kreis gelaufen, aber der Meinung gewesen in die richtige Richtung unterwegs)!!! Mit Verzögerung erreichten wir „Land’s End“, der westlichste Punkt von Britanien. Eigentlich wollten wir dann nur noch in den nächsten Ort „Sennen Cove“, da die Unterkunft nicht besonders einladend wirkte, entschieden wir uns noch 2h auf uns zu nehmen. Nun sind wir nach ca. 7h Marschzeit im gemütlichen „The Commercial“ in „St. Just“ untergekommen.

Penzance to Porthcurno

Zur Stärkung für unsere heutige, erste Tour, haben wir den Tag mit einem schmackhaften „English Breakfast“ begonnen. Gestärkt durch „Beans & Sausage“ machten wir zuerst noch ein paar Besorgungen inkl. Karte. Dann ging’s anfangs noch ca. 1.5h auf der Strasse zum hübschen Ort „Mousehole“. Kurz nach dem Ort bogen wir dann auf den eigentlichen Wanderpfad und bekamen bereits einige Highlights von West–Cornwall geboten. Wunderschöne Klippen, eine malerische Landschaft mit herrschaftlichen Landsitzen, friedlich grasende Kühe und Pferde, kitschige Fischerbuchten, Traumstrand und eine kleine Schlange, welche unseren Pfad querte. Nach ca. 7h anspruchsvoller Marschzeit dem gut ausgeschilderten „South West Coast Path“ folgend, sind wir dann in „Porthcurno“ angekommen. Beim suchen einer Unterkunft haben wir uns für das B&B „Rockridge House“, beim freundlichen Gastgeber Chris entschieden. Später wurde uns dann bewusst, dass es im Ort gar keine ernsthaften Alternativen gibt. Für’s verdiente Nachtessen mussten wir ins „Nachbarkaff“ 15min. über’s Feld marschieren und geniessen nun bei Kaminfeuer den Abend im urchigen Pub „Logan Rock Inn“.

Welcome in Cornwall

Früh morgens ging’s heute zum Flughafen Zürich, pünktlich um 7.05h Start nach London. Dort durch eine Stunde Zeitverschiebung bereits um 7.55h angekommen, direkt im „Underground“ zum Bahnhof Paddington. Um 11.00h sollte es dann weitergehen nach Plymouth. Doch der Zug war leider nirgends aufgeführt, wie wir dann von einem jungen Einheimischen erfahren haben, hat es eine Baustelle und dementsprechend Fahrplanänderungen. Nach 6h Fahrt mit Bahn und Bus und dreimal umsteigen, sind wir dann um 17.42h (Ortszeit) bei strahlender Abendsonne in Penzance angekommen. Nun in der „Dolphin Tavern“ das Nachtlager bezogen und geniessen das verdiente Pint! Cheers…