Coverack to Helford

Der Tag begann nochmals stürmisch. Auf den ersten paar Meter war zügiges passieren angesagt, wenn man eine Salzwasserdusche vermeiden wollte. Danach führte der Weg teils durch Wälder, Büsche und Landesinnere. So dass der Wind weniger zu spüren war.

Im “The five Pilchards Inn” in Porthallow gabs einen Kaffeehalt. Der Ort befindet sich offiziell in der Hälfte des South West Coast Paths.

Etwas später galt es den Gillan Creek zu passieren und Ebbe- und Flutzeiten zu beachten. Für die Fähre waren wir zu spät, alternativ gibt es Trittsteine, dazu waren wir zu früh. Deshalb gab es rund 4 km Schlaufe zusätzlich zu laufen, welche allerdings sehr angenehm waren.

Nach rund 6.5 h und 20 km gönnen wir uns ein wenig Komfort.

Lizard Point to Coverack

Nach einem sehr guten Frühstück im Housel Bay Hotel ging’s kurz nach 9 Uhr los auf die heutige ca. 17 km lange Etappe. Nach kurzer Zeit war klar, dass bei DER stürmischen Brise Kappe und eine Zusatzschicht nötig sind.

Bereits nach gut einer Stunde erreichten wir das kleine Fischerdörfchen Cadgwith, wo viele Häuser ein hübsches Strohdach haben. Eindrücklich knallten dort die Wellen in den Hafen.

Die Etappe war geprägt von einigen auf und ab’s und immer wieder sehr unebenem Untergrund. Zwischenzeitlich gabs dann auch mal eine etwas ruhigere Phase. Aber danach gab der Wind bis zum Schluss nochmals richtig gas (bis 100 km/h). Und mir (Nadja) ging das Gas fast aus. Phu, war das anstrengend, ich war froh, als wir nach rund 6 Stunden das Ziel erreichten.

Porthleven to Lizard Point

Das Tagesziel von heute; der südlichste Punkt der britischen Insel. Schon beim Abmarsch konnte man es in der Ferne sehen/erahnen. War aber noch ganz doll weit weg. Mit rund 23 km wussten wir zwar, dass es ein ganz schönes Stück ist, aber rund 650 Höhenmeter ist ja eher moderat. Allerdings hatten wir heute mit ganz viel Gegenwind zu kämpfen und die Strecke hatte es dann durchaus noch in sich.

Zur Belohnung gabs auch heute wieder viel Sonnenschein, schöne Landschaften und ein Übernachtungsdomizil an wunderschöner Lage. Nach rund 7.5 h hat dann der Apéro mit Aussicht noch viel besser geschmeckt.