Penzance to Porthcurno

Zur Stärkung für unsere heutige, erste Tour, haben wir den Tag mit einem schmackhaften „English Breakfast“ begonnen. Gestärkt durch „Beans & Sausage“ machten wir zuerst noch ein paar Besorgungen inkl. Karte. Dann ging’s anfangs noch ca. 1.5h auf der Strasse zum hübschen Ort „Mousehole“. Kurz nach dem Ort bogen wir dann auf den eigentlichen Wanderpfad und bekamen bereits einige Highlights von West–Cornwall geboten. Wunderschöne Klippen, eine malerische Landschaft mit herrschaftlichen Landsitzen, friedlich grasende Kühe und Pferde, kitschige Fischerbuchten, Traumstrand und eine kleine Schlange, welche unseren Pfad querte. Nach ca. 7h anspruchsvoller Marschzeit dem gut ausgeschilderten „South West Coast Path“ folgend, sind wir dann in „Porthcurno“ angekommen. Beim suchen einer Unterkunft haben wir uns für das B&B „Rockridge House“, beim freundlichen Gastgeber Chris entschieden. Später wurde uns dann bewusst, dass es im Ort gar keine ernsthaften Alternativen gibt. Für’s verdiente Nachtessen mussten wir ins „Nachbarkaff“ 15min. über’s Feld marschieren und geniessen nun bei Kaminfeuer den Abend im urchigen Pub „Logan Rock Inn“.

Welcome in Cornwall

Früh morgens ging’s heute zum Flughafen Zürich, pünktlich um 7.05h Start nach London. Dort durch eine Stunde Zeitverschiebung bereits um 7.55h angekommen, direkt im „Underground“ zum Bahnhof Paddington. Um 11.00h sollte es dann weitergehen nach Plymouth. Doch der Zug war leider nirgends aufgeführt, wie wir dann von einem jungen Einheimischen erfahren haben, hat es eine Baustelle und dementsprechend Fahrplanänderungen. Nach 6h Fahrt mit Bahn und Bus und dreimal umsteigen, sind wir dann um 17.42h (Ortszeit) bei strahlender Abendsonne in Penzance angekommen. Nun in der „Dolphin Tavern“ das Nachtlager bezogen und geniessen das verdiente Pint! Cheers…

Zurück in der Schweiz

Nach den zwei mehr oder weniger angenehmen Flügen pünktlich um 6:30h in Zürich angekommen. Mehr oder weniger angenehm, weil es im ersten Flug einen ziemlich unangenehmen Zwischenfall gab. Der Sitznachbar von Nadja hat nach dem Essen gleich wieder alles erbrochen (ohne Tüte!). Glücklicherweise gab es hinten im Flugzeug noch freie Plätze, so dass wir uns umsetzen konnten. In Zürich angekommen wurden wir durch Anita und Werni herzlich in Empfang genommen und nach Hause gefahren. Dort dann eine Überraschung mit bildlichen Errinnerungen an unsere Erlebnisse auf der Reise. Und im Kühlschrank gleich noch eine Überraschung, Käse- / Fleischplättli und Weisswein. Da hatte Nadja schon länger wieder mal Lust drauf. Wurde natürlich gleich gegessen. Jammi, jammi…