Pendeen to Zennor

Wieder deftig gestärkt vom „English Breakfast“ machten wir uns heute Morgen bei strahlender Sonne auf den Weg. Wenig später warnte Mario vor der starken Sonneneinstrahlung und wollte Sonnencreme auftragen. Etwa fünf Minuten später spürten wir die ersten Regentropfen und mussten uns beeilen mit Regenschutzmontage… Dann forderte uns das Wetter während der ersten ein, zwei Stunden gewaltig. Wir waren rege beschäftigt mit an- und ausziehen und dann wurde auch noch der Sonnenschutz aufgetragen. Weiter ging es in traumhaftem Bilderbuchwetter und -kulisse bis wir nach rund 5h Marsch im malerischen „Zennor“ angekommen sind. Leider war im urigen Pub „The Tinners Arms“ kein Zimmer mehr frei. Gleich nebenan im hübschen Guesthouse „Zennor Chapel“ haben wir unser Nachtquartier gefunden und das seeeehr gemütliche Pub nebenan wird uns heute definitiv wieder sehen!

St. Just to Pendeen

Am heutigen Tag war mal etwas Erholung angesagt. Nach dem Frühstück kurze Erkundung des Städtchens, welches zur Glanzzeit der Zinnförderung doppelt so viele Einwohner gezählt hat (heute 5000). Dann ging’s vom Ort , vorbei am Panorama reichen Golfplatz, wieder retour zum Küstenpfad. Dort gab es heute viele Zeitzeugen aus früheren Zeiten zu sehen. Mit imposanter Kulisse der Klippen und dem Mehr, gab es Ruinen aus der Zinnindustrie und ein verfallenes „Castel“ zu bestaunen. Nach rund 4h gemütlicher Wanderung trafen wir dann kurz nach Mittag in „Pendeen“ ein und fanden eine gemütliche Unterkunft im „North Inn“. Dann mal ein Bisschen relaxen und die Sonne genießen.

Porthcurno – Land’s End – St. Just

Nachdem der gestrige Abend noch in einer gemütlichen Whiskytastingrunde mit zwei Engländern geendet hat, war heute der Start etwas verhaltener. Die Orientierung ließ dann auch gewaltig zu wünschen übrig – man(n) sollte meinen bei einem Küstenweg ist das einfach – aber weit gefehlt! Beim Start in Porthcurno wollten wir den Weg etwas abkürzen und bogen in einen kleinen Kiesweg ein. Das ganze ging dann ziemlich schief und wir irrten im Nebel auf verschiedensten Ackerfeldern rum, GPS nicht nutzbar (kein Empfang)! Schließlich landeten wir auf einem Hof, immer in Angst, ob nächstens ein Hofhund um die Ecke kommt, da halfen uns glücklicherweise zwei Einheimische weiter. Wieder auf dem Weg folgten wir dann strickte den Wegmarkierungen. Da es heute sehr windig war und teilweise nieselte, dachten wir an einer sehr ausgesetzten Stelle, dass wir doch besser den Weg über den Hügel nehmen, anstelle ausgesetzt an den Klippen. Leider verliefen wir uns wieder, landeten auf Feldern, Hof (mit Hunden!) und nach ca. 1h freuten wir uns schon, dass wir wieder am Meer waren. Doch da sagt Mario: „Waren wir hier nicht schon mal?!“ Ohje, wieder gleiche Stelle (im Kreis gelaufen, aber der Meinung gewesen in die richtige Richtung unterwegs)!!! Mit Verzögerung erreichten wir „Land’s End“, der westlichste Punkt von Britanien. Eigentlich wollten wir dann nur noch in den nächsten Ort „Sennen Cove“, da die Unterkunft nicht besonders einladend wirkte, entschieden wir uns noch 2h auf uns zu nehmen. Nun sind wir nach ca. 7h Marschzeit im gemütlichen „The Commercial“ in „St. Just“ untergekommen.