Ziel erreicht!

Die heutige, letzte und längste Etappe des Everest Trail führte nach Lukla (2800m). Durch das ständige auf und ab wurde unsere, inzwischen gute Kondition, nochmals auf die Probe gestellt! Lukla? Das lässt natürlich Aviatikherzen höher schlagen… morgen früh 6:30h, vorausgesetzt es herrscht Sichtflugwetter, geht’s mit einer Propellermaschine nach Kathmandu zurück…

Abstieg auf die Schnelle…

Nach morgendlichem Grusse aus unserer Lodge in Dingboche (4400m), ging’s heute zurück nach Namche (3400m). Beim Aufstieg haben wir für diese Distanz noch 2 Tage gebraucht… Apropos… die häufige Kritik, dass der Everest Trek, im Gegensatz zum Annapurna- und Manaslu Circuit, fast auf gleicher Strecke zurückführt, können wir nicht nachvollziehen. Beim Aufstieg, mit seinen zum Teil heftigen Anstiegen, wird die Aussenwelt nicht immer voll wahrgenommen. Der Abstieg ist dafür ein Genuss…

Highlighttag…

Nach einigen Nebeltagen, standen genau heute, an DEM Tag, um 4h früh glitzernde Sterne am Himmel. Mit warmen Klamotten und montierter Stirnlampe ging’s in frostiger Kälte hoch auf den Kala Patthar (5550m). In zwei Stunden waren die 400hm, nicht ganz schmerzfrei, überwunden. Pünktlich zum Sonnenaufgang um 6.15h standen uns Everest, Nupse & Co. gegenüber, auch das Tibet zum greifen nah. Danach ein stärkendes Frühstück in unserer Übernachtungslodge in Gorakshep (5140m) und anschliessend folgte der 1100m Abstieg nach Dingboche. Dieser war ein Genuss, da die noch beim Aufstieg wolkenverborgenen, weissen Riesen sich jetzt in voller Montur zeigten.