Basic… Basic…

Das High Camp des Manaslu Circuit, Dharamsala genannt, wird auf 4500m seinem Namen gerecht. Wer als erstes kommt hat noch die Auswahl zwischen „Zimmer“ oder Zelt. Ein Favorit ist nicht sofort auszumachen, beides ohne Heizung, Strom, Wasser und Ablagefläche (Bild der „Sanitären Anlage“ wird erspart!).

Wir sind momentan 30 Trekker, die es sich im ungeheizten Gemeinschaftsessraum bequem machen und auf den morgigen Start über den Pass um 5h freuen…

Es wird kälter…

Dank dem vorgängig erfolgreich absolvierten Everest Trail mit 2 Akklimatisierungstagen können wir nun darauf verzichten. Ein „gemütlicher“ Spaziergang in hochalpiner Kulisse führte uns direkt nach Samdo (3900m). Wir sind überrascht von der relativ hohen Bevölkerung hier oben, die in engen Dorfkernen mit ihren Nutztieren zusammenlebt. Auch ist das Tibet von hier aus über einen schmalen Pfad in 3 Marschstunden erreichbar.

Morgen geht’s ins High Camp Dharamsala auf 4500m. Dort gibt es genau eine Lodge mit 6 Zimmern… es werden aber 30 bis 40 Trekker erwartet! Wir lassen uns überraschen…

Ein Monat Nepal…

Am 4. September sind wir in Kathmandu (KTM) gelandet, apropos ein sehr angenehmer Flug mit Qatar Airways über Doha. Unser erstes Hotel in Thamel, dem Touristenviertel von KTM, war einfache Mittelklasse mit einem schönen Innenhof. Der folgende, 20-tägige Everest Trail ab Jiri und zurück über Lukla war sehr eindrücklich. Zurück in KTM sind wir als Belohnung in ein höherwertiges Hotel abgestiegen und haben die Zeit dort sehr genossen. Nun am 7. Tag unseres Manaslu Circuit sind wir in eine andere, ursprüngliche Welt abgetaucht…

Der Manaslu im Morgenlicht, das war der Auftakt der heutigen, kurzen Etappe von Lho (3200m) nach Sama (3500m). Über einige hohe Hängebrücken führte uns der Weg durch einen Märliwald und zum Gletschersee.