Mandawa – Bikaner

200km in 4h, zuerst etwas holprig, dann aber auf einer überraschend gut ausgebauten, gebührenpflichtigen Strasse geht’s immer mehr in Richtung Wüste Thar. Die Stadt Bikaner (600’000 Einw.) ist nicht wirklich touristisch erschlossen, dafür kann man sich noch richtig preisgünstig und schmackhaft am Strassenrand verpflegen. Höhepunkt der Stadt ist der Junagarh Fort, eine gepflegte Palastanlage, die auch wirklich ihr Eintrittsgeld wert ist (Anmk.: westliche Touristen werden bei manchen, ach so tollen Attraktionen geschröpft – häufig nur heisse Luft!).

Hotel Sagar in Bikaner – für eine Nacht ok!

Delhi – Mandawa

260km, 6h (reine Fahrzeit ohne Pausen). Während der heutigen Autofahrt ging es ca. 2h bis wir raus aus Dehli waren. Dann veränderte sich die Kulisse langsam zu trockener, flacher Kulturlandschaft. Grosse Anbauflächen von verschiedenen Getreidesorten und Sandsteinherstellung säumten die Strasse. Auf der Strasse gab es zwischen durch interessante Gefährte zu bestaunen. In der kleinen Stadt Mandawa (25’000 Enw.) angekommen besichtigen wir während eines Spaziergangs die alten bemalten Handelshäuser, „Haveli“ genannt. Auch übernachten wir in einem solchen, typischen Gebäude mit vielen Wandgemälden – Hotel Heritage Mandawa.

Neu Delhi…

Den heutigen Tag in Delhi nutzten wir zur Besichtigung im Stadtteil Neu Delhi. Etwas ausserhalb liegt der sehr schöne und gepflegte hinduistische Tempel Akshardham. Durch Kunsthandwerk bearbeiteter Sandstein und weisser Marmor zieren den ganzen Tempel, welcher in einer sehr gepflegten Parklandschaft liegt. Leider waren im gesamten Komplex keine Fotos erlaubt, sogar die Kaugummis wurden uns beim Eingang abgenommen. Anschliessend noch ein kurzer Rundgang im Rail Museum und wieder retour nach Pahar Ganj ein Bisschen das Chaos in den Gassen bestaunen…