Jaipur zum Zweiten

Den zweiten Tag in Jaipur gingen wir ganz gemütlich an. Gegen Mittag schnappten wir uns einen E-Rikkscha Fahrer, welcher uns in die Altstadt fahren sollte. Unterwegs noch einen kurzen Stopp; Mario zum rasieren beim Coiffeur und Nadja die 5 Tage alten Schuhe revidieren. Die Reparatur am Strassenrand war auf jeden Fall ein Erlebnis und preisgünstig, auch wenn das nach so kurzer Zeit noch nicht nötig sein sollte. Dann einen kurzen Abstecher zum Albert Museum und ins empfohlene Kino. Leider war der Saal halb leer und zudem viele westliche Touristen anwesend, deshalb nicht das erwartete, einmalige Erlebnis. Am Abend in das als „Geheimtipp“ geltende, indische Restaurant „Jal Mahal“, wo wir vielleicht das bisher beste Essen serviert bekamen.

Jaipur

Um 9.30h holte uns der gestrige Tuk Tuk-Fahrer ab. Als Aufttakt ging’s gleich zum Palast der Winde, da er am Morgen vollständig in der Sonne steht und am eindrucksvollsten aussieht. Danach weiter zum Royal Gaitor, wirklich ein Geheimtipp, sehr schön, fast keine Touristen und günstig. Eine längere, luftige Fahrt mit schönen Ausblicken über den Man Sagar See, die Stadt und alten Stadtmauern, brachte uns zum Nahargarh Fort. Das Fort selber eher überbewertet, dafür war die Fahrt wirklich schön. Am Strassenrand haben wir viele Pfauen und einen stattlichen Hirsch gesichtet. Das Amber Fort beeindruckte dann weitaus mehr, die Besichtigung von innen haben wir uns trotzdem gespart, da wir nun doch schon einige Fort’s gesehen haben. Gutes Mittagessen in einem typisch indischen Restaurant für gerade mal INR 400.- (CHF 7.-) für 2 Personen inkl. Getränke genossen. PS: Nachtessen gestern Abend auf Empfehlung unseres begriffsstutzigen Rundreise-Chauffeurs für fast das Vierfache! Nach dem Mittag noch ein paar kleinere Besorgungen und jetzt relaxing im Hotel.

Pushkar – Jaipur

160km, 3h, auf autobahnähnlicher Strasse mit dem Unterschied das ab und zu mal eine Kuh, oder ein Geisterfahrer, oder beides zusammen entgegenkommt. Jaipur (3 Mio. Einw.), die Hauptstadt von Rajasthan, empfängt uns nicht grad als Schönheit. Haben uns am Nachmittag einen einheimischen TukTuk-Fahrer geschnappt und der führte uns zum Affentempel hoch über die Stadt. Unser Hotel liegt etwas ausserhalb des Zentrums und macht auf hochwertigen Schuppen und wirkt dabei steril unterkühlt. Morgen wird ein intensives Stadtsightseeing unternommen…